Welcher Arzt bei Angstzust?nden und Panikattacken

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Sitzt man in einem abst?rzenden Flugzeug oder steht man einem hungrigen L?wen gegen?ber, ist es v?llig normal ein starkes Gef?hl der Angst zu versp?ren. Ist genau dieses Gef?hl allerdings in den meisten Alltagssituationen vorhanden, l?uft etwas ziemlich schief. Wenn die Angst zum st?ndigen Begleiter wird, ist es Zeit zu handeln. Doch viele, die unter Angstzust?nden leiden, fragen sich h?ufig: Welcher Arzt soll bei Angstzust?nden und Panikattacken konsultiert werden?

Innere Unruhe und ?ngste schrittweise loswerden ? Zur Anleitung

Verunsicherung und Zweifel bez?glich der Arztwahl f?hren bei Menschen mit Angstzust?nden oder Panikattacken h?ufig dazu, dass letztlich ganz auf ?rztliche Hilfe verzichtet wird. Doch das ist nicht n?tig. Denn es ist erstaunlich einfach, den ersten Schritt auf dem Weg zum angstfreien Leben zu gehen und den richtigen Arzt bei Angstzust?nden und Panikattacken zu finden.

Wegen Angst zum Arzt

Unter einer Angst- oder Panikst?rung leiden etwa 10,5 % der Patienten in deutschen Allgemeinarztpraxen. Bei vielen Betroffenen wird der Leidensdruck dadurch vergr??ert, dass sie nicht wissen, wie sie ?rztliche Hilfe in Anspruch nehmen k?nnen.

Die Ratlosigkeit f?ngt n?mlich schon bei der Frage nach dem richtigen Arzt an. Des Weiteren ist es vielen Menschen peinlich oder unangenehm wegen Angstzust?nden und Panikattacken zum Arzt zu gehen, da sie den eigenen Leidensdruck geringer einsch?tzen als er tats?chlich ist.

Eine Sache, die man auf jeden Fall tun sollte, wenn man unter Angstzust?nden oder Panikattacken leidet, ist es, diese ernst zu nehmen und dem eigenen Hausarzt davon zu berichten. Wenn man keinen individuellen Hausarzt hat, kann man zu einem beliebigen Allgemeinarzt gehen und ihm von seinen Problemen berichten.

Dieser wird im n?chsten Schritt eine ?berweisung zu einem geeigneten Facharzt, wie einem Psychiater oder Neurologen, ausstellen. In anderen F?llen wird eine ?berweisung zum Psychotherapeuten ausgestellt, welcher auch ein geeigneter Arzt bei Angstzust?nden und Panikattacken ist.

Welchen Arzt bei Panikattacken besuchen

Auch bei Panikattacken sollte zun?chst der Hausarzt aufgesucht werden. Das Prozedere ist dasselbe wie bei einer Angstst?rung. Der Gang beginnt immer mit einem Bericht ?ber die eigenen Panikattacken beim Haus- bzw. beim Allgemeinarzt, der dann zum geeigneten Facharzt ?berweisen wird.

Es ist sehr wichtig, dem Arzt die Symptome der Panikattacken ganz genau zu schildern und offen ?ber die eigenen Angstzust?nde zu sprechen. Denn nur so kann sich der Hausarzt bzw. der Allgemeinarzt ein Bild ?ber die St?rung machen und eine weitere Behandlung anordnen.

Was tun bei Panikattacken

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Bei einer Panikattacke sollte man immer ruhig bleiben. Ruhiges und tiefes Aus- und Einatmen k?nnen helfen, den Herzschlag zu verringern und den Puls zu stabilisieren. W?hrend man in einer Panikattacke steckt, sollte man in jedem Fall immer auf seine Atemtechnik achten und langsam und tief durch die Nase einatmen, sodass sich der Bauch mit Luft f?llt.

Anschlie?end durch den Mund ausatmen. Es hilft meistens, sich f?r ein paar Minuten nur auf seine Atmung zu konzentrieren, und die Angst ist nach einigen tiefen Atemz?gen wieder abgeebbt.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Was au?erdem gut gegen eine Panikattacke helfen kann, ist kaltes Wasser. Man kann entweder ein paar Schlucke zu sich nehmen, was den K?rper von seiner Panikreaktion ablenkt und die Atmung automatisch verlangsamt, oder sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht spritzen lassen.

Dies hat ebenfalls einen beruhigenden Effekt und lenkt die Aufmerksamkeit weg von der Angst. Zudem ist es ratsam, sich vor Augen zu halten, dass der Zustand der Panikattacke bald wieder vorbei sein wird. Denn tats?chlich dauern die meisten Panikattacken nur einige wenige Minuten an. Wer sich das bewusst macht, kann seine Panik damit deutlich lindern.

Wer pr?ventive Ma?nahmen gegen Panikattacken ergreifen m?chte, der sollte dauerhafte Anspannung vermeiden, regelm??ig Sport treiben und insbesondere darauf achten, ausreichend zu schlafen. Zudem sollte man immer bem?ht sein gen?gend zu essen, um eine eventuelle Unterzuckerung zu vermeiden.

Au?erdem kann man seinem Hausarzt bei Angstzust?nden und Panikattacken aufsuchen und ihm dar?ber berichten. Koffein, Nikotin, Zucker und alle Arten psychoaktiver Substanzen sollten vermieden werden.

Panikattacke Symptome danach

Zu den h?ufigsten Symptomen bei einer Panikattacke z?hlen starkes Herzklopfen, Atembeschwerden, Schwindel und eine starke Angst, die sich bis zur Todesangst steigern kann. Allerdings gibt es auch Symptome, die nach einer Panikattacke auftreten, und gegen die man sich wappnen kann.

Wenn man zum Beispiel bereits eine Panikattacke erlebt hat, wird man eine weitere Angst entwickeln, n?mlich die Angst vor der n?chsten Panikattacke. So entwickelt sich ein Teufelskreis der Angst, aus dem man h?ufig nicht mehr herauskommt.

Um dagegen vorzugehen, ist es wichtig, sich seiner Angst zu stellen. Denn durch die Konfrontation mit den eigenen ?ngsten werden Blockaden gel?st und Betroffene k?nnen eigene ?ngste loswerden. Daf?r sollte man sich zun?chst selbst beobachten und alles vermeiden, was weitere ?ngste vor der n?chsten Panikattacke sch?rt.

Dazu geh?ren sogenannte Vermeidungsstrategien, die sich zum Beispiel dadurch ?u?ern, dass man nicht mehr alleine das Haus verl?sst oder immer Medikamente bei sich tr?gt, dazu. Diese Verhaltensweisen sollten vermieden werden, denn Konfrontation und Mut sind wichtig, um dauerhaft die eigenen ?ngste loszuwerden.

Ern?hrung bei einer Angstst?rung

Wer unter einer Angstst?rung leidet, sollte sich eiwei?haltig ern?hren und zu gesunden Fetten wie Lein?l oder Borretsch?l sowie zu viel Obst und Gem?se greifen. Mit dieser Ern?hrung werden dem K?rper alle n?tigen N?hrstoffe, die das Gehirn f?r eine optimale Versorgung braucht, zugef?hrt, sodass Angstzust?nde erst gar nicht die M?glichkeit haben, sich auszubreiten.

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Zudem haben Lebensmittel mit viel Tryptophan eine d?mpfende Wirkung auf Angstgef?hle. Das Gl?ckshormon Serotonin wird durch die Aminos?ure Tryptophan produziert und sorgt dadurch f?r Ruhe und Gelassenheit im menschlichen Organismus. Lebensmittel, die sehr viel Tryptophan enthalten sind zum Beispiel Pilze, N?sse, Quinoa, Sonnenblumenkerne, Cashewn?sse, Sesam, Hirse, Topinambur und Amarant.


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