Starke Beruhigungsmittel rezeptfrei

Starke Beruhigungsmittel rezeptfrei

Die Umst?nde bringen es zuweilen mit sich, dass starke Beruhigungsmittel gew?nscht sind und unerl?sslich erscheinen. Typische Situationen k?nnten sein, bei denen sich der Wunsch bildet:

Innere Unruhe und ?ngste schrittweise loswerden ? Zur Anleitung
  • Stressige Phasen wie Pr?fungen
  • Trennungsphase
  • Trauer um einen Todesfall in der Verwandtschaft oder Freundeskreis

Anderseits ist es wichtig, Medikamente oder Ersatzstoffe zu finden, die nicht abh?ngig machen und gleichzeitig unsch?dlich f?r den K?rper sind. Im Folgenden werden entsprechend Alternativen vorgestellt, die auf pflanzlicher Basis beruhen.

Starke Beruhigungsmittel rezeptfrei: Pflanzliche Beruhigungsmittel

Pflanzliche Beruhigungsmittel haben Vor- und Nachteile. Diese werden nachstehend diskutiert:

Vorteile: Pflanzliche Beruhigungsmittel haben jene Vorteile, dass sie frei verk?uflich, also rezeptfrei, sind. Du brauchst also nicht zum Arzt gehen und sie Dir von ihm verschreiben lassen. Entweder sind sie in einer Apotheke, bei einer Drogerie oder einem Onlineshop vorr?tig. Ihre Wirkung ist eher sanft und sie haben in der Regel keine oder nur geringf?gige Nebenwirkungen.

Nachteile: Nachteilig ist hingegen, dass die Wirkung verz?gert eintritt. Der Hilfesuchende muss also eine gewisse Geduld mitbringen, bevor er den Effekt sp?rbar merkt. Er kann es zudem als st?rend empfinden, dass die Wirkung gegen?ber den synthetisch hergestellten Pharmamedikamenten insgesamt schw?cher ausf?llt.

Schlie?lich fehlen wissenschaftliche Studien und somit Belege, wie intensiv der gew?nschte Effekt ausf?llt. Bei wissenschaftlichen Studien werden einer Zielgruppe die Substanzen zur Einnahme gegeben und die Ergebnisse protokolliert. Diese sind Wirkungen, Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Substanzen.

Starke rezeptfreie Beruhigungsmittel als Schlafmittel

Da die Leidenden bei starker Unruhe gleichzeitig Schlafprobleme haben, k?nnten sie den starken Wunsch hegen, ein entsprechendes Schlafmittel nehmen zu wollen. Ein pflanzliches Schlafmittel stellt der Hopfen dar.

Denn Inhaltsstoffe des Hopfens wirken wie das Hormon Melatonin, welches in der Zirbeldr?se produziert wird. Die Produktion ist bedingt durch die Helligkeit bzw. Sonneneinstrahlung. Fehlt diese, wird mehr Melatonin produziert. Ist im n?chtlichen Zustand der Melatonin-Spiegel gesenkt, kommt es zu Schlaflosigkeit.

Hopfen: Hopfen wird normalerweise in der Bierbrauerei verwendet, um Bier herzustellen. Es macht das Bier haltbar und gibt ihm einen bitteren Geschmack. Die Pflanze w?chst sogar in Deutschland. Sie wurde bereits im Mittelalter ebenso als Heilpflanze entdeckt. Hopfen wirkt schlaff?rdernd und beruhigend. Der Effekt ist circa nach zwei bis drei Wochen zu sp?ren. Von Fachleuten wird empfohlen, Hopfen sogar in Verbindung mit Baldrian zu nehmen, welches einen breiteren Effekt macht.

Melisse: Die Melisse ist eine Pflanze, die urspr?nglich aus dem ?stlichen Mittelmeerraum stammt. Mittlerweile wird sie auch in Deutschland angebaut. Sie wirkt vorwiegend angstl?send und beruhigend. Dadurch hilft sie beim Einschlafen.

Lavendel: Die Pflanze Lavendel bl?ht im Mittelmeerraum und verbreitet einen angenehmen Duft. Das Lavendel?l sorgt gleichzeitig daf?r, dass Du ruhiger wirst und besser schlafen kannst.

Passionsblume: Die Passionsfr?chte kommen in zwei verschiedenen Formen vor. Darunter sind Maracuja oder Granadilla zu nennen, welche in exotischen Regionen wachsen. Das Passionsblumenkraut wirkt angstl?send und beruhigend. Ist also in diesem Zusammenhang gleichzeitig ein Schlafproblem vorhanden, hat sie einen positiven Begleiteffekt.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

St?rkere pflanzliche Heilmittel wie Baldrian und Johanneskraut werden im Folgenden ausf?hrlicher beleuchtet.

Tipp: Bei pflanzlichen Schlafmitteln gilt es dennoch, den Arzt um Rat zu fragen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Anwender zuvor ein synthetisches Medikament eingenommen hatte. Der Arzt kann zus?tzlich darauf hinweisen, welche Kombinationen der pflanzlichen Heilmittel Du zusammen einnehmen k?nntest, die einerseits keine Wechselwirkungen zeigen, sondern einen breiteren Effekt erzielen.

Baldrian zur Beruhigung

Baldrian zur Beruhigung

Baldrian (Valeriana officinalis) kommt in Europa und Asien vor. Die Pflanze wird bis zu 1,8m hoch und w?chst vorwiegend auf feuchten Waldb?den. Die als Arzneimittel interessanten Wirkstoffe werden aus der Baldrian-Wurzeln (Valerianae radix) gewonnen.

Baldrian wirkt in seiner Extraktform hemmend auf die Botenstoffe in unserem Zentralnervensystem. Baldrian beruhigt somit den Anwender und l?sst ihn ein- und durchschlafen. Gerade letzteres ist ebenso wichtig, da viele Menschen nicht unbedingt das Problem des Einschlafens haben, sondern des Wiedereinschlafens, wenn sie pl?tzlich aufgewacht sind. Ebenso ist Baldrian ein wichtiges Beruhigungsmittel bei:

Johanniskraut als pflanzliches Beruhigungsmittel ohne Rezept

Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird bis zu einem Meter hoch und kommt in Europa sowie Asien vor. Der Effekt der Pflanze hellt die Stimmung auf, l?st Angstzust?nde und vermindert nerv?se Unruhe.

Da gerade erster Effekt, also negative Stimmung, bei einer Depression zu beobachten ist, ist Johanniskraut bei solch einer Erkrankung zu empfehlen. Allgemeing?ltig wird Johanniskraut bei leichten bis mittleren Depressionsformen eingesetzt. Es funktioniert aber nicht bei jedem.

Benzodiazepine ? verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel

Die Benzodiazepine sind hingegen verschreibungspflichtig. Sie geh?ren zu den synthetischen Pharmamedikamenten und werden bei Unruhe sowie Schlafproblemen eingesetzt. Ebenso sind Einsatzgebiete wie Spannungsl?ser oder Angsthemmer vor Operationen. Als akutes Krampfl?sendes Mittel werden sie bei einem epileptischen Anfall eingesetzt. Im deutschsprachigen Raum werden Benzodiazepine oftmals in ihrem Medikamentennamen mit der Endung ?-pam? wie beispielsweise ?Diazepam? verwendet.

Benzodiazepine sollte der Anwender wie angesprochen nicht ohne Arztgespr?ch und Rezept nehmen, selbst wenn ihm das von jemandem Bekanntes angeboten und gegeben wird. Denn sie haben ein hohes Suchtpotential, welches bereits nach 4 Wochen der regelm??igen Einnahme entstehen k?nnte. Der Entzug kann mit Zittern, Halluzinationen und bis zum Delir einhergehen, welches lebensbedrohlich sein kann.

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Gl?cklicherweise hat sich gegen?ber Benzodiazepinen die ?rztliche Sensibilit?t im Laufe der Jahre ver?ndert, sodass solche Medikamente behutsamer verschrieben werden.


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