St?ndige Anspannung im K?rper

Unruhezust?nde

Eine st?ndige Anspannung im K?rper ist ein Signal und Zeichen des K?rpers an uns selbst. Dieser m?chte uns damit etwas ?ber uns aussagen bzw. auf Irgendetwas hinweisen. Oft hat es auch mit einer versteckten Angst zu tun. Dies an sich ist zun?chst eine nat?rliche, gute und hilfreiche Reaktion. Solch k?rperliche Anspannung ist ein Hinweis auf unseren seelischen Zustand, der sich auf den K?rper ?bertr?gt.

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Unruhezust?nde und die st?ndige Anspannung im K?rper

Unruhezust?nde k?nnen beispielsweise Anspannungen im K?rper hervorrufen. Sie k?nnen bei den Muskeln beobachtet werden oder sogar am Z?hneknirschen in der Nacht. Bei letzterem reiben die Schlafenden unbewusst ihre Z?hne aneinander. H?ufig wird dies erst bei dem n?chsten Zahnarztbesuch sichtbar, der einen Abrieb an den Zahnk?pfen feststellt.

Weitere Begleiterscheinungen der k?rperlichen Anspannung k?nnten sein:

  • Nerv?se Verhaltensweisen wie N?gel kauen, mit den Fingern tippeln etc.
  • Sich nicht konzentrieren oder anderen zuh?ren zu k?nnen
  • Gef?hlsausbr?che wie Wut, starkes Weinen bzw. Weinkr?mpfe etc.

Dabei r?hren diese Unruhezust?nde von diversen Ursachen her, die im Folgenden diskutiert werden:

Stress auf der Arbeit: Stress auf der Arbeit ist schon fester und sogar zunehmender Zustand in unsere Gesellschaft. Die st?ndig sich erh?henden Leistungsanspr?che der Unternehmen und der Vorgesetzten erwirken den Stress am Arbeitsplatz. Dazu geh?rt insbesondere hoher Termindruck, welcher beispielsweise bei Projektgesch?ften oder bei Lieferungen ?Just-In-Time? entstehen k?nnte.

Zu den Leistungsanspr?chen geh?ren die Quantit?t und Arbeitsinhalte. Beide f?hren zu ?berstunden und ?berforderungen, wenn sie zu hoch sind.

Zu dem Stress am Arbeitsplatz kann das Verh?ltnis zu Kollegen und Vorgesetzten negativ beitragen. Ist dies angespannt, verursacht es ebenso Unruhezust?nde. Solche schlechte Arbeitsbeziehungen k?nnen sich im Extremfall bis zum Mobbing ausgestalten. Entsprechend schl?gt sich dies auf die psychologische und k?rperliche Gesundheit der Personen nieder.

Unzufriedenheit mit sich selbst: Eine Unzufriedenheit mit sich selbst kann genauso eine Anspannung im K?rper verursachen. Der eigene Druck besser zu sein, es anderen gerecht machen zu wollen oder sich st?ndig ver?ndern zu m?ssen, erh?ht den seelischen Druck wie auch die Anspannung des gesamten K?rpers.

Stress im h?uslichen Umfeld: St?ndige Stresssituationen im h?uslichen Umfeld k?nnen zu Anspannungen f?hren. Permanente und ungel?ste Konflikte mit Eltern, Partner und Kindern verursachen diese Symptome ebenfalls, die einen Dauerstress bedeuten.

K?rpersignale mittels Eigendiagnose erkennen

Es ist wichtig, die eigenen K?rpersignale zu beachten und aufzudecken. Sind Muskel st?ndig angespannt, besonders im Nacken- und Schulterbereich, kann solches die Ursache f?r Anspannung, Unzufriedenheit und Konflikte sein. Wie folgt sollte anhand der zusammengefassten Erscheinungen bedacht werden, ob jene Symptome mit solchen psychologischen Umst?nden zu tun haben:

  • Unklarer Muskelkater oder -k?mpfe ohne sportliche Bet?tigung
  • Steifer Nacken- und Schulterbereich
  • Z?hneknirschen und sichtbare Abrieb der Z?hne

Die Erkl?rung kann oftmals auf der Hand liegen, obwohl diese w?hrend des beruflichen Alltagsstresses nicht erkannt wurde. Wird weiterhin selbstreflektierend beobachtet, kann der Leidende ebenso erkennen, ob famili?re Probleme, ein pl?tzlicher Trauerfall oder sonstige Stresssituationen diesen Zustand ausgel?st haben.

Geeignete Ma?nahmen: Zeit f?r sich selbst

Es ist wichtig, pers?nlich zur Ruhe zu kommen. Dies sollte nat?rlich geschehen und mag nicht auf Anhieb klappen, welches nicht wiederum zu einer weiteren Verkrampfung bzw. Anspannung f?hren sollte. Dazu geh?rt es, sich Zeit f?r sich selbst zu nehmen. Eigene Bed?rfnisse wahrnehmen und zu erkennen, was einem gut tut, geh?rt in diesen Rahmen.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Je h?her die berufliche Belastung im Arbeitsumfang und auch -zeit ist, sollten Ausgleichspole geschaffen werden, in denen der K?rper und vor Allem die Psyche zur Ruhe kommt. Der Leidende sollte erkennen, bei welchen Aktivit?ten dies f?r ihn individuell am besten gelingt. Das zur Ruhe kommen, kann gleichfalls bedeuten, dass der K?rper aktiv bleibt. Dies geht mittels k?nstlerischer oder sportlicher Bet?tigung. Wichtig ist jedoch, dass der Geist abschaltet bzw. abgelenkt wird.

Geeignete Ma?nahmen: Konflikte angehen, l?sen oder vermeiden

Geeignete Ma?nahmen: Konflikte angehen, l?sen oder vermeiden

Liegen die Probleme im beruflichen Umfeld, sollte dies besonders beachtet werden. Grunds?tzlich m?chtest Du Deine Arbeit zu Deiner eigenen Zufriedenheit, der Vorgesetzten und des Unternehmens erledigen. Mag es nicht gelingen, k?nnte der Arbeitnehmer die Ursache schnell bei sich selbst suchen. Dies ist allerdings oftmals nicht der Fall.

Grunds?tzlich sollte jeder Arbeitnehmer versuchen, vorhandenes Arbeitsaufkommen anders zu gestalten oder Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten zu l?sen. Manchmal helfen externe Angebote wie Supervisionen, team-bildende Fortbildungen und ?hnliches dabei, beide Brennpunkte gleichzeitig anzugehen. Ist dies im Unternehmen nicht vorhanden, k?nnte solches als Verbesserungsvorschlag dienen.

Rahmensituation ?ndern bei anhaltender st?ndiger Anspannung im K?rper

Sind die ?u?eren Umst?nde nicht zu ?ndern, k?nnen Einzelgespr?che helfen. Diese k?nnen sich einerseits mit dem Arbeitsplatz befassen und damit, wie der Berufst?tige mit den Konflikten und Situationen am besten umgeht. Die Folge bzw. Erkenntnis, die daraus entsteht, k?nnte dahingehend sogar sein, dass er das Arbeitsumfeld wechseln muss.

Das bedeutet nicht unbedingt, das Unternehmen zu verlassen, sondern lediglich die Arbeitsgruppe bzw. Abteilung. Ist diese L?sung als die einzige richtige erkannt, m?ssen die Vorgesetzten, Personalabteilung und ggf. Betriebes- bzw. Personalrat einbezogen werden, die den Wechsel erm?glichen k?nnen.

Liegen die Probleme im pers?nlichen Umfeld oder hat dies mit traumatischen Erlebnissen zu tun, sollte der Leidende eine Selbsthilfegruppe oder Einzeltherapie in Anspruch nehmen. Sind die Umst?nde klar im famili?ren Umfeld gelegen, bei denen die Familienangeh?rigen die Konflikte unter sich hervorrufen, kann eine systemische Familientherapie der richtige Ansatz sein.

Hierbei wird nicht nur die leidende Person im Gespr?ch fokussiert, sondern das ganze famili?re System. ?ndert sich jenes in seinem negativen Verhalten, hat dies am Ende positive Auswirkungen auf alle, die darunter leiden. Das schlie?t die Personen mit ein, die unter den Anspannungen leiden.

Dauerhafte Anspannung im K?rper und Konflikte

Es ist bei dem Thema Konflikte immer wichtig zu beachten, dass sie nicht immer gel?st werden k?nnen. Sie sind schlie?lich Interessenkonflikte, die beiderseits oder zumindest einerseits eine Kompromissbereitschaft voraussetzt, damit diese nicht eskalieren. Ist diese nicht gegeben, l?st sich dieser Konflikt nicht auf.

Kritiker gegen?ber jeglichem Kompromiss meinen zu diesem Thema hingegen, dass kein ?fauler? Kompromiss eingegangen werden soll. Dieser w?rde beide Seiten nicht zufriedenstellen, denselben Konflikt k?nftig wieder aufflammen lassen oder andere Konflikte k?nftig provozieren.

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Dass jedoch einige Kompromisse im Leben immer eingegangen werden m?ssen, zeigt uns die Lebenspraxis und der Berufsalltag. Niemals kann sich jeder allein mit seinen eigenen W?nschen und Forderungen durchsetzen. Um Konflikte zu vermeiden, die es sich nicht lohnt zu provozieren, sollten Kompromisse eingegangen werden. Sind solche verschmerzbar, tragen sie zum Zusammenleben bzw. Zusammenarbeiten in Bezug auf das Gesamtziel der Gemeinschaft bzw. Zweckgemeinschaft bei.


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