Sertralin

Sertralin wurde speziell f?r Patienten entwickelt, die nach einer Depression wieder aktiv am Leben teilnehmen m?chten. Das Ziel bestand darin, den Patienten zu neuem Antrieb, neuer Energie und mehr Lebenslust zu verhelfen. Menschen mit Angst und Panik sowie schweren Depressionen werden mit Sertralin behandelt.

Innere Unruhe und ?ngste schrittweise loswerden ? Zur Anleitung

Parallel von einem erfahrenen Psychologen betreut, um der Ursache bzw. den psychischen St?rungen auf den Grund zu gehen. Zu Beginn wird Sertralin den Patienten zur Antriebssteigerung verabreicht, im sp?teren Heilungsprozess zum Aufhellen der allgemeinen Stimmung.

Die Konzentration sowie das allgemeine Wohlbefinden sollten gef?rdert werden. Sertralin wird nicht nur bei akuten Depressionen verabreicht, sondern auch vorbeugend, um neuen oder wiederholten Depressionsphasen entgegenzuwirken.

Sertralin: Anwendung und Dosierung

Sertralin wird in Tablettenform oder als Kapsel eingenommen. Seine volle Wirkung entfaltet es im Gehirn. Je nach Schwergrad der Erkrankung wird das Medikament in Dosierungen von 100, 50 oder 25 mg verabreicht.

In Abh?ngigkeit davon, wie gut der Patient das Mittel vertr?gt, wie schwer seine Depression ist und wie sein pers?nlicher, emotionaler Gem?tszustand zu bewerten ist.

F?r leichte bis mittelschwere Erkrankungen reichen 50 mg. Nur in Ausnahmef?llen und sehr schweren Depressionen werden unter ?rztlicher Aufsicht auch 200 ml pro Tag verabreicht. Empfehlenswert ist die Einnahme mit einem gro?en Glas warmen Wasser, jeweils die H?lfte am Morgen und am Abend.

W?hrend des Essens oder zwischen den t?glichen Mahlzeiten. Auch wenn die Symptome sichtlich besser werden und sich der Patient sehr viel besser f?hlt, wird Sertralin weitere f?nf bis sechs Monate eingenommen, um R?ckf?llen vorzubeugen. Allgemein ist Sertralin f?r langanhaltende Therapien sehr gut geeignet. Ist die Depression am Abklingen, sodass das Medikation abgesetzt werden kann, erfolgt dies schrittweise auf mehrere Tage aufeinanderfolgend.

Anwendungsgebiete von Sertralin

  • Ess-St?rungen
  • zwanghafte Erkrankungen
  • posttraumatische Belastungsst?rungen
  • Panik, ?ngste, Phobien
  • Depressionen

Wirkung von Sertralin

In unserem zentralen Nervengeflecht wirken verschiedene Neurotransmitter. Sie sind verantwortlich daf?r, dass unsere Sinne auf Gef?hle und Emotionen reagieren, z. B. Traurigkeit, Freude, Erwartung, Nervosit?t. Dazu kommen diverse Botenstoffe, die von den Nervenzellen gespeichert oder ausgesch?ttet werden.

Am Anfang des Therapieprozesses hat Sertralin eine eher motivierende Wirkung, die Aufhellung der Stimmung und den Gef?hlen tritt erst einige Tage sp?ter ein. Aus diesem Grund ist f?r Patienten, die zus?tzlich an Selbstmordgedanken leiden, die Gabe eines Beruhigungsmittels notwendig.

Erst dann, wenn beim Patienten eine sp?rbar stimmungsaufhellende Wirkung erkennbar ist, wird dieses Mittel wieder abgesetzt. Das Absetzen von Sertralin sollte langsam und stets unter Aufsicht eines Arztes durchgef?hrt werden. Ebenso wie bei der Einnahme treten beim Absetzen Nebenwirkungen auf, die innerhalb 1 bis 3 Monaten komplett verschwinden.

Menschen mit Depressionen sind niedergeschlagen, finden keinen Schlaf, sind antriebslos, von Angst und Panik geplagt. Je mehr diese Zust?nde ausgepr?gt sind, desto weniger ist es ihnen m?glich am aktiven Leben teilzunehmen, den Alltag zu bew?ltigen f?llt schwer.

Anforderung im Job und der Familie zu erf?llen, ist fast nicht mehr m?glich. Zu diesem Zielpunkt wird der Wirkstoff Sertralin (SSRI-Selektive Serotonin Wiederaufnahme Hemmer) verabreicht. Dieser Inhaltsstoff stoppt das Wiederaufnehmen von Serotonin im Speicher unserer Nervenzellen.

Parallel f?hrt dies zu einem Anstiegt aktiven und freien Serotonins innerhalb des Geflechts unserer Gehirnzellen, was zur Folge hat, dass sich der Patient etwas lockerer, weniger beklemmend und gl?cklicher f?hlt.

H?ufig verordnetes Antidepressivum

H?ufig verordnetes Antidepressivum

Sertralin als Antidepressivum wird fast komplett vom Darm aufgenommen, um im Anschluss in der Leber verstoffwechselt zu werden. Betroffene merken die Wirkung von Sertralin nach ca. 1 bis 2 Wochen, teilweise tritt eine sp?rbare Wirkung aber auch erst nach 4 Wochen auf.

Der Hauptwirkstoff Sertralinhydrochlorid wirkt hemmend auf den Botenstoff Serotonin, die Nervenfasern im Gehirn werden gehemmt. Ziel ist allgemein den Serotoninspiegel zu erh?hen und somit die Stimmung und Gef?hlslage des Patienten zu erh?hen. Die Wirkung zeigt sich allerdings erst ca. 2 bis 4 Wochen nach Einnahmebeginn.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Wann darf Sertralin nicht angewendet werden?

  • Bei einer Schwangerschaft und w?hrend der Stillzeit, da der Wirkstoff sowohl in die Muttermilch wie auch die Plazenta geht.
  • Bei Einnahme der Pille, in diesem Fall ist eine Abkl?rung durch den Frauenarzt ratsam.
  • Bei Epilepsien, Patienten mit einem geringeren Natriumgehalt im Blut, bei Augenbeschwerden, bei Diabetes 1 oder 2.
  • Ebenso Krankheitsbilder die, die Leber betreffen. Patienten mit diesen Erkrankungen d?rfen keine h?here als die zugelassene Dosis einnehmen, da sich sonst bestehende Krankheitsbilder verschlimmern.
  • Dies gilt zudem f?r Betroffene, die Medikamente zur Blutgerinnung einnehmen.
  • Der Einnahme in Zusammenhang mit Alkohol ist abzuraten, da es auch hier zu schwerwiegenden Wechselwirkungen kommen kann.
  • Bei Selbstmord und Suizid, Sertralin kann Gedanken zum Selbstmord verst?rken.
  • Bei gleichzeitiger Behandlung mit MAO-Hemmern (Hemmung des Enzyms Monoaminoxidase),
    hier sollten zwischen der Einnahme mindestens 2 Wochen Pause liegen.
  • Abh?ngig ist all das vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten

Auswirkungen von Sertralin auf den K?rper

H?ufige Nebenwirkungen sind, vor allem zu Beginn der Einnahme, Durchfall, ?belkeit mit Erbrechen, schlechter Magen und Verstopfung. Zudem bemerken Patienten eine Gewichtszunahme. Weiterhin kommt es zu Schwindel, M?digkeit und einem schwachen Kreislauf. Einige Patienten sp?ren W?rme und Hitze, schwitzen dadurch mehr, andere merken einen schnelleren Herzschlag und erh?hten Puls.

Leichtere Nebenwirkungen sind: Kopfweh, kurzzeitige Sehst?rungen, Anzeichen von Tinnitus, unangenehme Ohrger?usche, Hautausschlag, einen trockenen Mund und minimale Ver?nderungen der Gesichtsz?ge. Nachteil sind zudem Orgasmus- und Erektionsprobleme. Sertralin wirkt sich leider auch extrem negativ auf die Libido bei M?nnern und Frauen aus.

Des Weiteren wirken Patienten oft m?de und schl?frig, klagen ?ber akuten Haarausfall, ver?ndertem Harnverhalten und erh?htem Blutdruck. W?hrend der Einnahme k?nnen sich die Blutwerte ver?ndern, zudem die Funktion der Schilddr?se. Selten treten Hautblutungen und akute Lebersch?digungen auf.

All die genannten Nebenwirkungen treten zu Beginn der Einnahme auf und klingen nach einigen Wochen schnell wieder ab. Sertralin ist eines der Medikamente, das zwar Nebenwirkungen, wie beschrieben, aufweist, aber im Gegensatz zu anderen doch im Verh?ltnis weniger.

Es gilt bei der Einnahme zu beachten: Kinder und Jugendliche

Sertralin darf nicht parallel mit Antidepressiva verabreicht werden. Dies k?nnte die Serotonin Konzentration im Gehirn erh?hen und zu einer dauerhaften Sch?digung unserer Nervenzellen f?hren. Erste Anzeichen daf?r sind: starre Muskeln, Zittrigkeit, hohes Fieber, Tr?bungen des Bewusstseins und Verwirrungen. Hinzu kommen akute Zust?nde von Erregung und Angst.

Patienten mit zus?tzlichen Nieren- und Lebersch?digungen, Neigungen zu Krampfanf?llen die bis zum Koma f?hren k?nnen, Medikamenten- bzw. Alkoholvergiftungen d?rfen Sertralin nicht einnehmen. Prinzipiell sollte w?hrend der Einnahme von Sertralin komplett auf Alkohol verzichtet werden.

Jugendliche und Kinder d?rfen Sertralin ebenfalls nicht einnehmen. Studien haben bewiesen, dass es in diesem Alter zu vermehrter Aggression, gest?rten Verhaltensweisen und Selbstmordgedanken kommen kann. Sertralin ist rezeptpflichtig und kann nur von Psychologen oder ?rzten verschrieben werden. Ein Mittel, welches im Jahr `97 als Medikament zu gelassen wurde und verst?rkt bei Depressionen verordnet wird.

Wichtig: Gef?hrlich ist das Serotoninsyndrom, die gef?hrlichste Komplikation, die w?hrend der Einnahme auftreten kann. Patienten beobachten bereits nach wenigen Tagen einen schnelleren Herzschlag, innere Unruhe, Kr?mpfe am ganzen K?rper, Hitzewallungen, geistige Abwesenheit und Verwirrung im Kopf.

Symptome beachten

Diese Symptome gilt es gezielt zu beachteten, da es im schlimmsten Fall zum Tod durch Herzstillstand oder zur ?berw?rmung des K?rpers kommen kann. Erkennt der Patient diese Warnzeichen, sollte dringend ein Arzt konsultiert werden.

Leider steht das Medikament Sertralin auch in der Kritik. Obwohl es sehr gute Wirkungen auf depressive Verstimmung bei Patienten gibt, gab es in letzter Zeit vermehrt Zweifel und Kritik an diesem Wirkstoff.

Grundlage daf?r ist die Annahme, dass Depressionen ein Mangel an Serotonin aufweisen. Weder im Anamnesegespr?ch und der weiteren Behandlung wird der Serotoninspiegel kontrolliert noch der Wert gepr?ft.

Sertralin Erfahrungsberichte

Im Internet finden sich die folgenden Meinungen von Patienten:

?Ich habe mich psychisch vom Kopf her weiterentwickelt, meine Sicht auf Depressionen hat sich ge?ndert, in Gespr?chen mit meinem Arzt und der Einnahme von Sertralin wurde ich meine depressiven Stimmungen innerhalb weniger Wochen los.?

?Ich finde Sertralin als sanfte Unterst?tzung, um meine eigentliche Arbeit im Job und der Familie besser nachgehen zu k?nnen. Laut meinem Arzt soll ich die Medikation langfristig zulassen und erst dann absetzen, wenn ich mich selbst stabil und stark f?hle.?

Finde heraus, welche Methoden ?ber 500 Menschen mit genau dieser Problematik helfen konnten:
Methoden ansehen

?Ich habe gemerkt, dass wenn ich Sertralin absetze, sehr schnell in ein tiefes Loch zur?ckfalle, meine Stimmung wurde tr?b, ich selbst sehr empfindlich und gereizt, ?berhaupt nicht belastbar. Seit dem nehme ich wieder Sertralin, aber nur in ganz geringen Mengen.?


Autoren
Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit den Autoren – einem Heilpraktiker und einem psychologischen Berater konzipiert.