Burnout ? Welcher Arzt kann helfen?

Burnout ? welcher Arzt

Das Burnout-Syndrom ist eine Erkrankung, die jeden treffen kann. Es handelt sich dabei um einen Zustand totaler k?rperlicher, emotionaler und geistiger Ersch?pfung, welcher sowohl eine Depersonalisierung ? eine Entfremdung im sozialen Umfeld ? als auch eine verringerte Leistungsf?higkeit zur Folge haben kann. Meistens wird das Burnout-Syndrom ausgel?st durch lang andauernden Stress und extreme ?berbelastung im Beruf.

Innere Unruhe und ?ngste schrittweise loswerden ? Zur Anleitung

H?ufig f?rchten sich viele Arbeitnehmer vor der Diagnose aus Angst ihren Job zu verlieren. Doch zu welchem Arzt sollte man eigentlich gehen, wenn man das Gef?hl hat von Burnout betroffen zu sein, und dringend eine Diagnose oder eine Krankmeldung ben?tigt?

Welcher Arzt diagnostiziert und behandelt Burnout?

Bei Verdacht auf Burnout sollte zuallererst mit dem Hausarzt oder einem Allgemeinarzt ?ber das eigene Wohlbefinden gesprochen und k?rperliche sowie geistige Symptome genaustens geschildert werden. Der Haus- oder Allgemeinarzt kann dann helfen, indem er eine ?berweisung zum Neurologen, Psychotherapeuten oder einem weiteren Facharzt ausstellt.

Dieser wird dann anhand der k?rperlichen oder seelischen Symptomen eine Diagnose stellen. In der Regel wird die Diagnose best?rkt durch einen Fragebogen, der vom Patienten ausgef?llt wird und der die H?ufigkeit sowie die Intensit?t der Beschwerden abfragt.

Burnout ??Welcher Arzt und was tun?

Als erstes sollte man sich eingestehen, dass man vom Burnout-Syndrom betroffen ist, denn wer Probleme oder sogar Krankheiten auf Dauer verleugnet, setzt seine k?rperliche und geistige Unversehrtheit aufs Spiel. Erst wer dazu bereit ist, sich einzugestehen, dass der Stress im Leben die ?berhand gewonnen hat, kann auch aktiv dagegen vorgehen.

  • Dieser entscheidende Schritt sollte auf keinen Fall mit Schw?che gleichsetzt werden, denn das Gegenteil ist der Fall.
  • Wer sich eingesteht, krank zu sein und aktiv Hilfe sucht, beweist gro?e St?rke.
  • Der Gang zum Hausarzt ist somit der erste Schritt zur Besserung der eigenen Gesundheit auf dem Weg zur erfolgreichen Behandlung des Burnout-Syndroms.
  • Im zweiten Schritt sollte man sich ?berlegen, wie man eine Ver?nderung zum Positiven in seinem Leben herbeif?hren kann.
  • Dies kann entweder im Beruf oder im Privatleben sein.
  • Es kommt darauf an, die h?chsten Stressfaktoren zu identifizieren, um so unn?tigen Ballast aus dem Leben zu verbannen.
  • Doch einen Fehler sollte man dabei tunlichst vermeiden: sich zu viel vornehmen.

Die Dinge sollten lieber langsam und Schritt f?r Schritt in Angriff genommen werden, um eine ?berbelastung und erneute Stressreaktionen zu vermeiden. Deswegen sollte man auch ?fter mal ?Nein? sagen k?nnen, um sich selbst zu sch?tzen. Dies kann n?mlich durchaus befreiend sein, da man die eigenen Grenzen neu definiert und sich vor ungewollten Aufgaben, die einem auferlegt werden, sch?tzt.

Arbeitspensum reduzieren

Insgesamt sollte das Arbeitspensum reduziert und die Freizeitaktivit?ten erh?ht werden. Hierbei ist ein genauer Zeitplan mit festgelegten Freizeitphasen und Entspannungseinheiten hilfreich.

Auch die Ern?hrung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die k?rperliche und seelische Gesundheit geht. Wer an Burnout leidet, sollte sich auf jeden Fall ausgewogen ern?hren und darauf achten, dem K?rper immer gen?gend Kilokalorien und somit gen?gend Energie zuzuf?hren. Strenge Di?ten sollten vermieden werden, da sie zus?tzliche Anstrengung f?r den schon geschw?chten K?rper bedeuten w?rden.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Des Weiteren sollten soziale Kontakte gepflegt werden, auch wenn dies zun?chst schwierig erscheinen mag. Doch wer sich einigelt, riskiert eine soziale Isolation, was zu weiteren Depressionen und Stimmungstiefs f?hren kann. Wer sich dagegen seiner Familie, Freunde oder dem Partner anvertraut, wird entlastet und kann dadurch schneller wieder genesen.

Zudem k?nnen Freunde oder Partner den Betroffenen bei seinem Gang zum Arzt, welcher h?ufig ein erstes Hindernis f?r an Burnout Leidende darstellt, unterst?tzen und damit entlasten.

Burnout Behandlung

Burnout ? Welcher Arzt kann helfen?

Hat man das einf?hrende Gespr?ch mit dem Hausarzt schlie?lich hinter sich, beginnt nicht selten eine Behandlung beim Psychotherapeuten. Durch eine Gespr?chstherapie k?nnen Ursachen f?r die k?rperliche und geistige Ersch?pfung gemeinsam mit dem Therapeuten aufgedeckt werden, was einen positiven Effekt auf das weitere Leben des Patienten hat, da diese in Zukunft vermieden werden k?nnen.

Zu den g?ngigen Behandlungsformen des Burnout-Syndroms geh?ren die Verhaltenstherapie und die tiefenpsychologisch fundierte Therapie. W?hrend die Verhaltenstherapie auf eine ?nderung des Verhaltens des Patienten abzielt, liegt bei der tiefenpsychologischen Therapie der Schwerpunkt auf tiefgreifenden Umstrukturierungen, die zu einer St?rkung des Selbstwertgef?hls f?hren sollen.

W?hrend der Therapie sollte immer versucht werden, eine generelle Ver?nderung der Lebensgewohnheiten und der Selbsteinsch?tzung der eigenen Leistungsf?higkeit herbeizuf?hren. Dies f?hrt dann wiederum dazu, dass zuk?nftige ?berforderungen gelindert oder sogar g?nzlich vermieden werden k?nnen.

Obwohl die therapeutische Behandlung bei Bournout nicht bei allen Patienten anschl?gt, gibt es bereits zahlreiche F?lle, bei denen eine Therapie sehr dabei geholfen hat, die Krankheit in den Griff zu bekommen, sie zu reduzieren oder sogar g?nzlich zu heilen.

Arzt oder Psychotherapie: Burnout und Psychologen

Eine Psychotherapie kann bei einer Burnout-Erkrankung sehr oft helfen. Denn dadurch werden die Ursachen der Erkrankung aufgedeckt und erkannt, wodurch Zusammenh?nge zwischen der Lebensf?hrung und der psychischen Gesundheit verstanden werden k?nnen.

In einem ersten Kennenlern-Gespr?ch kann man dem Psychologen zun?chst sagen, was man sich von der Therapie erhofft. Danach kann ein weiterer Termin vereinbart werden, bei dem erstmals etwas in die Tiefe gegangen wird. Allerdings ist die Auswahl des Therapeuten nicht von vorne herein festgelegt.

Erst nach f?nf Sitzungen muss der Patient sich entscheiden, ob er eine Therapie mit dem jeweiligen Psychologen durchziehen will oder nicht. Um sich wirklich sicher zu sein, sollte sich der Patient vorher auf jeden Fall folgende Fragen selbst beantworten: Ist es m?glich mit dem Psychologen ein Vertrauensverh?ltnis aufzubauen?

Finde heraus, welche Methoden ?ber 500 Menschen mit genau dieser Problematik helfen konnten:
Methoden ansehen

Kann man bei dem Therapeuten frei von der Seele reden, ohne sich zu sch?men? Ist es m?glich, den Gedanken freien Lauf zu lassen, ohne zurechtgewiesen zu werden? F?hlt man sich bei dem Psychologen generell wohl? Wenn diese Fragen mit ?Ja? beantwortet werden, steht der Therapie nichts mehr im Weg.


Autoren
Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit den Autoren – einem Heilpraktiker und einem psychologischen Berater konzipiert.