Angst vor Verantwortung

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Nicht immer f?llt es uns leicht Verantwortung anzunehmen. Die Angst davor zu versagen ist manchmal zu gro?, um es ?berhaupt erst zu versuchen. Immer wieder das Scheitern vor Augen zu haben, bremst unseren Mut eine Verpflichtung zu ?bernehmen. Das Hindernis wirkt zu gro?, um es zu ?berwinden.

Innere Unruhe und ?ngste schrittweise loswerden ? Zur Anleitung

Die Angst vor Verantwortung begegnet uns in allen Lebenslagen. Frisch gebackenen Eltern haben Bef?rchtungen, ebenso Menschen, die beispielsweise vor einem Jobwechsel stehen. In diesen Lebenslagen sind Prozesse oft nicht klar und deutlich, was Angst machen kann. Bevor die unangenehmen Gef?hle sich weiterhin breit machen, lehnen wir Verantwortung schnell ab, manchmal auch ohne an die Konsequenzen zu denken. Was es hei?t Verantwortung zu ?bernehmen, zeigt sich in vielen Facetten.

Wie ?bernehme ich Verantwortung in einer Beziehung?

In einer Beziehung muss man sich recht schnell umgew?hnen: Man ist nicht mehr alleine, sondern zu zweit. Nicht immer gelingt dies reibungslos. Wie meistert man den Alltag nachdem die anf?ngliche Verliebtheit abgeflacht ist? Auch ohne Kinder in einer Beziehung ist es wichtig gegen?ber dem Partner eine Verpflichtung einzugehen.

Dies setzt voraus, dass man f?r sich bereits Verantwortung ?bernommen hat und in seinem Tun diese auch immer wieder ?bernimmt. F?r eine andere Person als sich selbst Verantwortlichkeit zu ?bernehmen ist nicht zu untersch?tzen. Die andere Person muss es auch zulassen.

Es sind die kleinen Dinge, die in einer solchen Verbindung ausschlaggebend sind. Wichtig ist immer, dass beide Partner vertrauensvoll mit der Beziehung umgehen und Verpflichtungen auch abgeben k?nnen. Nur so funktioniert eine gute Partnerschaft.

Tipps f?r einen verantwortungsbewussten Umgang miteinander

Sich f?r jemanden verantwortlich zu f?hlen hei?t auch immer mit den Konsequenzen umgehen zu k?nnen oder zu lernen. Kleine Schritte reichen aus, um diesen Weg gemeinsam zu gehen. Oft geht das Problem mit der eigenen Angst vor Verantwortung aber auch damit einher, dass die Lebensaufgabe einfach noch nicht gefunden ist.

Tipp 1: Dem Partner muss nicht nur gesagt werden, welche Verpflichtungen man selbst ab sofort eingeht, sondern diese Entscheidung muss gelebt werden, und zwar zu jeder Zeit.

Tipp 2: In Krisenmomenten m?ssen Fehler eingestanden und gemeinsam eine L?sung gefunden werden. So sieht der Partner, dass der andere verantwortungsbewusst ist. Beispielsweise bei einem verpassten gemeinsamen Termin nicht nur das Versprechen geben, nicht mehr unp?nktlich zu sein, sondern dies auch in Zukunft so zu leben.

Tipp 3: Nicht nur in der Ehe sollte man in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten. In einer Beziehung sollten turbulente Zeiten miteinander besprochen und gemeinsam die Zukunft geplant werden. Ein Jobwechsel des Partners in eine andere Stadt zum Beispiel, muss diskutiert werden. Ein gemeinsamer Umzug, wenn beide Partner dies m?chten, ist eine verantwortungsbewusste L?sung.

Wichtig ist es in jeder Situation sich seiner Verantwortung innerhalb der Beziehung bewusst zu sein. Nur durch eine ausgiebige Kommunikation k?nnen die Partner alle Details der Beziehung kl?ren und lernen so den anderen viel besser kennen.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Warum Verantwortung wichtig ist

verzweifelt-verantwortung-angstPflichttreue hei?t auch Vertrauen. Ohne Vertrauen kann keine gesunde Beziehung aufgebaut werden. Verantwortung hei?t auch immer eine (freiwillige) Verpflichtung einzugehen. Dies kann ein Arrangement zwischen Partnern, Familienmitgliedern oder aber Vorgesetzten sein.

Es hei?t auch ein moralisches Vorbild zu sein und mit bestem Beispiel voranzugehen.
Kleinkinder k?nnen aufgrund ihres Alters noch keine Verantwortung f?r ihr Tun ?bernehmen, dazu bedarf es der Erziehung von Erwachsenen. Wie sich dann in den verschiedenen Situationen verhalten wird, wird von Kindern schnell adaptiert und sie wenden es in Zukunft ?hnlich an.

Auch dies muss dem erwachsenen Menschen klar sein, sein Handeln ?f?rbt? auf Kinder ab. Ist sich der Erwachsene dessen bewusst, ist genau dies die Verpflichtung, die man in einer Beziehung mit Kindern eingeht. Der Erwachsene ist der moralische Kompass f?r ein Kind und ?bernimmt die Verantwortung als Elternteil komplett.

Nur in einer vertrauensvollen Umgebung k?nnen Kinder lernen Verantwortung zu verstehen und sp?ter zu leben.

Lernen Verantwortung abzulehnen oder abzugeben

Vielen ist gar nicht bewusst, dass Verantwortung zu ?bernehmen, auch in das Gegenteil ausarten kann und man sich v?llig ?bernimmt. Man m?chte die Kontrolle behalten und immer versuchen, das Ergebnis schon vorher zu wissen.

Auf Dauer ist es nicht m?glich f?r alles und jeden die Pflicht zu ?bernehmen. In erster Linie ?bernimmt man f?r sich und sein handeln die Verantwortung. Dies lernen wir bereits im Kindesalter.

Es gibt Konsequenzen, die man pers?nlich nicht vorhersehen oder beeinflussen kann. Nur, wenn man sich nicht pers?nlich angegriffen f?hlt, kann mit gen?gend Abstand die Situation einsch?tzen. Im Job gibt es zahlreiche Beispiele, an denen man selbst ?ben kann.

Nicht jede Aufgabe muss man selbst bew?ltigen, noch alles bis ins kleinste Detail selber bearbeiten. Wissen, wo die Grenzen sind, f?llt einigen Menschen sehr schwer. Mit nur einigen kleinen Ver?nderungen im eigenen Handeln kann man lernen wie man verantwortungsvoll ablehnen kann.

Angst vor Ver?nderungen haben

Eine Verpflichtung eingehen, sei sie auch freiwillig, engt manche Menschen ein. Sie f?hlen sich gefangen und m?chten erst gar nicht in eine Situation kommen, in der sie (mehr) Verantwortung ?bernehmen m?ssen. So sind diese Menschen meist lange in einem Job ohne Aufstiegschancen oder in einer Beziehung, die sie ungl?cklich macht.

Die Angst h?lt diese Menschen davon ab nach vorne zu blicken. Sie verharren in Schockstarre und wagen es nicht Dinge oder sich selbst ?ndern zu wollen. Diese Menschen haben die Verpflichtung sich selbst gegen?ber abgegeben, ohne es zu merken.

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Sie haben die Bedingungen im Job und in ihrer Beziehung kampflos akzeptiert. Sie f?hlen sich in diesen Rahmenbedingungen sicher. Diese Sicherheit vermittelt das Gef?hl gut aufgehoben zu sein. Dabei haben sie ihre F?rsorge in die H?nde der anderen gegebenem: dem Vorgesetzten und dem Partner.


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