Angst vor die T?r zu gehen

Angst vor die Tuer zu gehen

Die Angst vor die T?r zu gehen ist vergleichsweise selten. Betroffen haben es daf?r allerdings umso schwerer in ihrem Leben. Gerade wenn es nur eine geringe Anzahl von Personen mit der gleichen Angst gibt, kann man schnell die Hoffnung verlieren und sich Einsam f?hlen. Oft sind die einzigen Personen die ihr Verst?ndnis f?r die Situation offen kommunizieren, die behandelnden ?rzte und einige wenige nahestehende Personen.

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Diese Angst ist meist bekannt als Agoraphobie. Hierbei handelt es sich um eine Angstst?rung, welche die Angst davor beschreibt, sich an einem Ort oder in einer Situation zu befinden, in der man v?llig hilflos ist. Gerade deswegen vermeiden Betroffene meist gef?hrliche Orte und in extremen F?llen geht es sogar so weit, dass Agoraphobiker nicht mehr ihr Haus verlassen.

Depressionen oder Angst vor die T?r zu gehen?

Depressionen f?hren in einigen F?llen zu einem ?hnlichen Verhalten, wie dem eines Agoraphobikers. Dennoch handelt es sich um zwei v?llig verschiedene St?rungen. Depressive sind in der Regel lust- und motivationslos. Diese Symptome werden meist noch schlimmer durch verschiedenste ?ngste.

Hierdurch kann es also auch bei Menschen mit Depressionen dazu kommen, dass diese eine Angst davor entwickeln ihr Haus zu verlassen. Allerdings handelt es sich hier meist nicht direkt um eine Agoraphobie.

Bemerkt man also die Symptome einer Agoraphobie oder von Depressionen, so sollte man schnell handeln und vor allem schnell in Erfahrung bringen, welche der beiden St?rungen vorliegt. Wei? man was genau vorliegt, so ist es f?r ?rzte leichter eine passende Behandlung zu finden.

Was sind die Symptome von Agoraphobie?

Agoraphobie ist nicht leicht festzustellen, aber es gibt einige Symptome die daf?rsprechen k?nnen, welche immer beachtet werden sollen. Keines der Anzeichen kann direkt auf die Angst vor die T?r zu gehen zur?ckgef?hrt werden oder sind auch mit anderen ?ngsten und Krankheiten in Verbindung zu bringen. Ein Gespr?ch mit dem Hausarzt sollte also gef?hrt werden, wenn man hieran leidet:

  • Herzrasen oder deutlich sp?rbares Herzklopfen
  • Benommenheit
  • Schwindel oder Ohnmacht
  • Atemprobleme
  • Trockener Mundinnenraum
  • Starkes Schwitzen
  • ?belkeit
  • Zittern
  • Schmerzen in der Brust
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Panik oder Todesangst
  • Taube Glieder
  • Das Gef?hl neben sich selbst zu stehen

Nicht jedes der oben genannten Symptome spricht automatisch f?r Agoraphobie. Sollte man mehrere oder sogar die meisten der Symptome versp?ren, wenn man sich au?erhalb des eigenen Hauses befindet, so sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen und das Thema mit diesem Besprechen.

Wann ist eine Therapie notwendig?

Durchaus ist es m?glich ein Leben zu f?hren, auch wenn man Angst davor hat vor die T?r zu gehen. Hierbei kommt es allerdings immer darauf an, wie weit die Angst ausgepr?gt ist. Sollte man sich also sehr unsicher f?hlen, aber es dennoch schaffen dem Alltag nachzugehen, so ist eine Therapie oder eine Behandlung nicht zwingend notwendig.

Gewisse Anzeichen sprechen allerdings daf?r, dass man umgehend eine Therapie nutzen sollte. Sobald die eigene Angst zu einem h?ufigen Streitgrund in der Familie oder im Freundeskreis wird, sollte man sich Hilfe suchen. Stellt die Angst bereits einen Streitgrund dar, so ist es nicht selten, dass es auch zu Problemen auf der Arbeit und in anderen allt?glichen Situationen kommt.

Des Weiteren kann man sagen, dass eine Therapie vonn?ten ist, sobald man nicht mehr dazu in der Lage ist das Haus zu verlassen. Hier gibt es immer den Unterschied zwischen einem gewissen Unwohlsein beim Verlassen des Hauses oder die schlichte Unf?higkeit das Haus zu verlassen, aus Angst, dass etwas passieren k?nnte. Besonders dann ist professionelle Hilfe zwingend notwendig.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Hilfestellungen, um den Alltag zu ?berstehen trotz Angst vor die T?r zu gehen

Menschenmengen koennen Angst ausloesenLeidet man an Agoraphobie so kann man dennoch dem Alltag nachgehen. Hierf?r gibt es einige Tipps und Tricks, die das t?gliche Leben vereinfachen k?nnen. Eine Therapie kann hierdurch keineswegs ersetzt werden, allerdings wird hiermit deutlich mehr Zeit verschafft, um die Therapie erfolgreich zu durchlaufen und dann irgendwann angstfrei zu sein.

  • Pflanzliche Beruhigungsmittel sind hilfreich, um das Stresslevel zu senken. Hierdurch k?nnen schwere Panikattacken vermieden oder verz?gert werden.
  • Das Handy sollte immer geladen sein. Sollte man sich nun Hilflos f?hlen so ist das Handy immer griffbereit und besitzt einen vollen Akku. Wichtige Kontakte auf einer Kurzwahltaste sind hier ebenfalls hilfreich.
  • Bekannte oder Freunde k?nnen als Begleitung und zus?tzlicher Schutz dienen. Dies verst?rkt teilweise sogar das soziale Verhalten und bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich.

Mit diesen einfach umsetzbaren Methoden kann man sich selbst etwas mehr Ruhe verschaffen, wenn man das Haus verl?sst. Dies ist gerade dann hilfreich, wenn die Agoraphobie noch nicht weit ausgepr?gt ist. In extremen F?llen sind die einzelnen Punkte vielleicht nicht umsetzbar.

Was ist die Ursache f?r die Angst vor dem Verlassen des Hauses?

Agoraphobie kann viele verschiedene Ursachen haben. Daher ist es nicht einfach direkt zu sagen, weshalb man unter der Angst leider k?nnte. Auch ?rzte und Psychotherapeuten sind oft nicht dazu in der Lage eine direkte Ursache zu identifizieren. Umfangreiche Gespr?che k?nnen in solchen Situationen allerdings schnell Licht ins Dunkle bringen.

Viele Betroffene kennen sogar bereits die Ursache f?r ihre Angst. Nicht selten ist die Angst ausgel?st durch ein traumatisches Erlebnis. Solche Erlebnisse k?nnen bei vielen zu Angstst?rungen oder psychischen Erkrankungen f?hren. Hat man den Verdacht, dass es solches Ereignis der Ausl?se f?r die Angstst?rung ist, so sollte dies in einem Therapiegespr?ch erw?hnt werden.

Atemtechniken und Meditation gegen Angst

Atemtechniken und Meditation werden sehr h?ufig als eine gute und dennoch einfache L?sung gegen die verschiedensten psychischen Beschwerden an. Hierzu muss allerdings sofort gesagt werden, dass diese Praktiken nicht bei jedem funktionieren und keineswegs professionelle Hilfe ersetzen.

Sowohl Meditation, als auch das Erlernen von verschiedenen Atemtechniken haben das gleiche Ziel. Beide Methoden versuchen es zu erm?glichen, dass der Anwender entspannter in Stresssituationen sein kann. Mediation soll hierbei f?r allgemeine innere Ruhe sorgen, w?hrend Atemtechniken jeder Art versuchen den Menschen schnell zu entspannen.

Die richtige Atemtechnik ist also gerade in panischen Momenten sehr wichtig, da sie ?berall angewendet werden kann. Empfehlenswert ist gerade f?r Anf?nger zwei bis vier Sekunden lang einzuatmen, dann die Luft anzuhalten f?r weitere zwei bis vier Sekunden. Danach sollte man noch darauf achten l?nger auszuatmen, als man eingeatmet hat. Zwei Sekunden mehr reichen hier v?llig aus.

Training gegen Agoraphobie

Ist die Angst vor die T?r zu gehen noch nicht sehr stark ausgepr?gt, so kann man durchaus trainieren die Angst loszuwerden. Hierf?r sollte man t?glich genau das tun wovor man sich f?rchtet. Dieses Training kann sehr simpel sein. F?rchtet man sich alleine in die Innenstadt zu gehen, so kann man einen Ausflug in die Stadt mit Freunden wagen.

F?r das Training kann man nun die Freunde oder die Begleitung darum bitten alleine in ein Gesch?ft zu gehen, damit man selbst nun einige Minuten alleine in der gef?llten Innenstadt ist. Hierdurch kommt man in genau die Situationen, welche f?r die Angst sorgen und kann diese Angst nun gezielt bek?mpfen, indem man sich langsam aber sicher an diese Stresssituationen gew?hnt.

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Derartige Trainingseinheiten sind praktisch immer in irgend einer Art und Weise umsetzbar und sind sehr effektiv, um sich selbst von der Angst vor die T?r zu gehen, zu heilen.


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