Angst vor der Angst besiegen

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Die Angst vor der Angst ist eine gesteigerte Form der Furcht, ein st?ndig nagender Zweifel an der eigenen Sicherheit und kann mitunter gro?e Einschr?nkungen im Leben nach sich ziehen und in einigen wenigen F?llen auch durch Herzstillst?nde zum Tod f?hren. Panikattacken werden ein st?ndiger allt?glicher Begleiter und verzerren das Leben der Betroffenen.

Innere Unruhe und ?ngste schrittweise loswerden ? Zur Anleitung

Aber dem ist auch entgegenzuwirken und es gibt tats?chlich auch M?glichkeiten de Angst vor der Angst zu besiegen. Dazu sollte man sich jedoch erst einmal vor Augen f?hren, was genau unter Angst vor der Angst zu verstehen ist und wie sich eine solche auf das Gehirn und den K?rper auswirkt. Schlie?lich kann das Wissen von Experten dabei helfen den Schritt zur ?berwindung der Angst zu gehen.

Ursachen der Angst vor der Angst

Zun?chst einmal sollte man kl?ren, was genau unter Angst zu verstehen ist. Denn in erster Linie ist Angst nicht der negative Begriff, wie er bisweilen in der Gesellschaft verstanden wird.

Angst ist eine in allen h?heren Lebewesen verankerte Technik zur Erhaltung der eigenen Unversehrtheit und des Schutzes. Diese kann dabei sehr konkret im Falle gef?hrlicher Tiere sein (Bsp. Giftige Schlangen) oder abstrakt (Bsp. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatz).

Eine Angst ist also eine Schutzreaktion des K?rpers und soll den Mensch von Unheil bewahren. Bei einigen nimmt diese Angst jedoch irrationale Z?ge an. Solche verh?rteten Phobien k?nnen sich krankhaft entwickeln und dann das ganze Leben bestimmen. Diese Form der Angst ist tats?chlich ?u?erst destruktiv und ungesund, aber dennoch Teil der menschlichen Psyche.

Daher wurden diese Angstst?rungen in vielen Studien von professionellen Psychologen untersucht, um in Therapiesitzungen die Angst vor der Angst besiegen zu k?nnen.

Eine solche Angst bezieht sich in fast allen F?llen auf eine wirklich vorhandene Phobie, wie beispielsweise die Angst vor Spinnen und im weiteren Sinne die Angst auf Spinnen zu treffen. Wichtig ist dabei, dass keine konkrete Gefahr herrscht, sondern sie in anderen Kontexten auftaucht.

Symptome einer beunruhigenden Angstst?rung

Die Angst vor der Angst, die auch Erwartungsangst genannt wird, zeigt sich jedoch nicht nur sporadisch und nimmt rapide einen gro?en Bestandteil im t?glichen Leben ein, wenn sie sich pathologisch entwickelt hat. Daf?r gibt es sichere Anzeichen, die sich in Symptomen ausdr?cken, welche alarmierend wirken sollen.

Erlebt man einige oder viele dieser Symptome am eigenen Leib, so sollte man auf jeden Fall damit begingen den Gang zum Arzt oder einem ausgebildeten Psychiater ins Auge zu fassen, bevor sich der Zustand noch weiter verschlimmert. Diese Anzeichen treten besonders intensiv nach Panikattacken ein und schw?chen die Resilienz weiteren Anf?llen zu widerstehen.

M?gliche Symptome f?r eine Angstst?rung:

  • L?hmungserscheinungen und Angstkr?mpfe
  • Schwindel
  • Ohnmachtsanf?lle
  • Todesfurcht
  • Atemnot und Hyperventilation
  • ?belkeit
  • Herzklopfen
  • Schmerz und Druck
  • Ruhelosigkeit, Konstanter Stress

Eine solche Panikattacke kann dabei einige wenige Minuten andauern, sich aber auch ?ber einige Stunden hinziehen und das soziale Leben des Betroffenen g?nzlich zum Erliegen bringen. Der erste Schritt ist daher der Ganz zu einem Experten, der anhand dieser Symptome die korrekte Diagnose stellen kann und Hilfestellung dabei bietet, die Angst vor der Angst zu besiegen.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Dem Teufelskreis ausbrechen: Diagnose ist der erste Schritt

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Der bekannte Spruch ?Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung? ist bezogen auf die eigenen Angstst?rungen eine korrekte Aussage. Sie kann als Hilfe dienen, denn erst, wenn Offenheit f?r die Therapie besteht, kann sie Erfolg erzielen.

Je mehr Zeit vergeht, desto st?rker manifestiert sich die Angst vor der Angst und desto schwieriger wird es sich aus dem entstehenden Teufelskreis der Angst zu befreien Unm?glich ist es jedoch nicht und es finden sich zahlreiche Erfahrungsgeschichten von Menschen, die dieses Ziel erreicht haben. Wichtig ist in erster Linie das Eingest?ndnis.

Viele Personen, die darunter leiden, negieren die Sorgen von Verwandten und ?rzten und f?hlen sich peinlich betroffen, wenn sie darauf angesprochen werden, auf dieses potenzielle Problem angesprochen zu werden. Andere brechen die Therapie ab, weil die Angst sie ?bermannt, dann aber geben sie die Kontrolle ?ber ihr Leben an ihre ?ngste ab.

Therapien und Selbsthilfe, um die Angst vor der Angst zu besiegen

Nicht nur Psychologen und Therapien k?nnen in einem solchen Fall helfen, auch, wenn sie die gr??ten und l?ngsten Erfolge erzielen k?nnen, sondern ebenfalls verschiedene Selbsthilfe-Methoden. Dazu z?hlen Stressabbau, Meditationen, Kontemplationen oder Sport.

Eine Behandlung mit Medikamenten sollte jedoch ausschlie?lich unter Beobachtung eines ?rztlichen Begleiters get?tigt werden. Hilfreich ist auch die Teilnahme an diversen Trainingsprogrammen, diese helfen oftmals, wenn es sich bei der urspr?nglich Angst um leichte oder eher abstrakte ?ngste wie das Fliegen handelte.

Auch ein ges?nderes und fitteres Leben im Sinne sportlicher und geistiger Bet?tigung sowie einer Intensivierung des Sozialkontaktes kann den Erfolg von Therapien deutlich verbessern, denn soziale Isolation und Depression sind Gift f?r den Prozess, um die Angst vor der Angst besiegen zu k?nnen.

Kindern helfen ihre ?ngste zu besiegen

Bei den oben beschriebenen ?ngsten handelt es sich um Probleme, die zumeist gelernt wurden und deshalb zum Gro?teil von Erwachsenen erlitten werden. Aber auch manche Kinder haben bereits eine Angst konditioniert, die sie noch Jahre sp?ter negativ begleiten wird. Gelernt wurde diese Angst im Sinne einer Internalisierung durch Erfahrungen, obwohl m?glicherweise keine Gefahr bestand.

Daher sind gerade Eltern herausgefordert sich um ihre Kinder und ihr Wohlbefinden zu k?mmern und auch gemeinsam gegen die ?ngste vorzugehen. Eine Angst vor der Dunkelheit kann sich pathologisch entwickeln, wenn sie nicht adressiert wird und gerade bei Problemen in der Familie k?nnen Verlust?ngste oder die Furcht vor Einsamkeit schnell schwere Sch?den hinterlassen.

Eltern k?nnen in diesen wichtigen Momenten echte Lichtblicke f?r ihr Kind sein, bevor die ?ngste verinnerlicht werden und im Erwachsenenalter aufbrechen sowie therapeutisch behandelt werden m?ssen. Daf?r gibt es kein Rezept, welches auf jeden individuellen Fall passen w?rde. Dabei sollte aber auf jeden Fall darauf geachtet werden, die Angst nicht zu verteufeln, sondern offen mit den Kindern zu besprechen.

Eine solche strikte Ablehnung kann die Kinder dazu bewegen ihre ?ngste zu verheimlichen und zu unterdr?cken ? mit schwerwiegenden Folgen f?r die Zukunft, wenn die unterdr?ckten Erinnerungen zur?ckkehren und das Gehirn sich an sie gew?hnt hat.

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Eltern k?nnen dieses Ph?nomen aber mit Offenheit, ehrliche Wertsch?tzung und auch Therapien entgegenwirken. Ein Kind ist nicht defizit?r, nur weil es einen Psychologen ben?tigt, um die Angst vor der Angst zu besiegen.


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